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Neue Mastversionen verschaffen den halbautomatisierten Horizontal-Kommissionierern von Linde MH noch mehr Ergonomie und Komfort

Mit drei neuen Mastversionen bietet der halbautomatisierte Kommissionierer von Linde Material Handling den Bedienern weitere Vorteile durch bessere Ergonomie.

Mehr Ergonomie für höhere Produktivität

Aschaffenburg, 5. April 2023 – Bei der horizontalen Kommissionierung lassen sich nach wie vor große Optimierungspotenziale erschließen. Entsprechende Maßnahmen zielen auf möglichst kurze Laufwege zwischen Fahrzeug und Regalfach sowie beste Ergonomie ab, um die Mitarbeitenden bestmöglich zu unterstützen und zu entlasten. Mit den drei neuen Mastversionen des semi-automatisierten Kommissionierers Linde N20 C SA können die Bediener die Gabeln des Kommissionierers bequem auf Arbeitshöhe anheben und brauchen sich beim Absetzen der Ware nicht bücken. Das schont Kraft- und Energiereserven und die Gesundheit der Mitarbeitenden.  

„Digitaler werdende Prozess- und Lieferketten, eine zunehmende Zahl an Produktvarianten sowie last, but not least Forderungen nach möglichst hohen Pick-Raten lassen Logistikverantwortliche in Lagern und Distributionszentren verstärkt nach Automatisierungslösungen suchen“, sagt Manuel Seidel, Produktmanager Automation. „Wenn schon der eigentliche Prozess des Kommissionierens, d. h. das Picken der Ware aus dem Regal und Ablegen auf dem Warenträger, manuell erfolgt, kann der Bediener mit dem halbautomatisierten Kommissionierer Linde N20 C SA immerhin beim Bewegen des Gerätes im Regalgang unterstützt werden. Das spart Zeit und Energie und erhöht die Produktivität“, skizziert Seidel die Hauptvorteile. 

Mit drei neuen Mastversionen bietet der halbautomatisierte Kommissionierer den Bedienern weitere Vorteile durch bessere Ergonomie. Das kompakte Modell Linde N20 C L SA ist für das Kommissionieren aus der untersten Regalebene auf einer Palette konzipiert, die mit 1.200 Kilogramm Gewicht beladen werden kann. Die Gabelzinken lassen sich bei diesem Modell auf eine ergonomische Höhe anheben und ermöglichen es dem Fahrer, die entnommenen Waren in einer rückenschonenden Körperhaltung auf der Palette abzulegen. Durch seine kompakte Bauweise erweist sich der Kommissionierer auch bei voller Beladung als äußerst wendig. Mit dem Modell Linde N20 C D SA, das über eine Tragfähigkeit von maximal 1.200 Kilogramm auf dem Haupthub verfügt, können die Kommissionierer zwei Paletten separat aufgreifen und platzsparend übereinander transportieren. Diese Mastvariante ist besonders für längere Streckentransporte geeignet. Schwere Güter lagern auf dem Initialhub, zerbrechliche auf dem Haupthub. Mit dem Modell Linde N20 C LoL SA können dank langer Lastarme und zusätzlich anhebbarer Gabeln zwei Paletten in nur einem Kommissionierzyklus mit Waren bestückt werden. Der Bediener startet mit einer Palette in gewünschter Höhe, während die zweite mit einer speziellen Sicherung vertikal am Gabelrücken befestigt wird. Sobald die erste Palette gefüllt ist, wird sie auf die Lastarme abgesenkt und vorn auf der Gabel platziert. Anschließend wird die zweite Palette auf die Gabeln umgelegt und kann ebenfalls auf rückenschonender Höhe beladen werden. Den Mast steuern die Bediener rechts oder links an der Rückenlehne.

Der halbautomatische Kommissionierer Linde N20 C SA erspart den Bedienern viele Wegstrecken, denn sie brauchen nicht jedes Mal zur Fahrerplattform zurückzukehren, um das Gerät zur nächsten Regalposition zu fahren.

Mehr Effizienz durch halbautomatisierte Fahrmodi

Die neuen Mastvarianten erweitern das Einsatzspektrum des Linde N20 C SA. Hauptcharakteristik des semi-automatisierten Kommissionierers sind die beiden Fahrmodi. Sie bilden die beiden Haupt-Kundenanwendungen ab: Bei der ersten bewegt sich der Mitarbeiter U-förmig im Regal. Er kommissioniert zunächst nur auf der einen Seite und wechselt dann auf die andere. Das Fahrzeug folgt ihm bei seinem Weg durch den Gang, umfährt kleinere Hindernisse und stoppt automatisch am Ende des Regalgangs. Bleibt der Bediener stehen, um Ware zu greifen, hält auch das Fahrzeug an; setzt der Mitarbeiter seinen Weg fort, fährt auch das Fahrzeug automatisch weiter. Das erspart den Bedienern viele Wegstrecken, denn sie brauchen nicht jedes Mal zur Fahrerplattform zurückzukehren, um das Gerät zur nächsten Regalposition zu fahren. Der zweite Fahrmodus kommt zum Einsatz, wenn auf beiden Regalseiten gleichzeitig kommissioniert wird. Es ergibt sich ein Z-förmiges Muster. In diesem Fall schicken die Bediener das Fahrzeug mit einer Fernbedienung voraus. Am Ende des Regalgangs steigt der Fahrer in den Kommissionierer ein und fährt in die nächste Gasse. 

Danach gefragt, für wen sich die halbautomatische Option des Kommissionierers rechnet, sagt Manuel Seidel: „Je nach Einsatzfall lässt sich eine Effizienzsteigerung zwischen sechs und 15 Prozent erreichen. Kalkuliert man mit rund zehn Prozent höherer Produktivität, hat sich die zusätzliche Investition in einem Zwei-Schicht-Betrieb bei branchenüblichen Lohnkosten in etwa einem Jahr amortisiert.“ Weiterer Vorteil: Die Fahrzeuge lassen sich nahtlos in die bestehenden Prozesse des Kunden integrieren. 

Sicherheit auf höchstem Niveau

Für ein hohes Maß an Sicherheit der halbautomatisierten Fahrzeuge sorgen Hochleistungs-Sicherheitsscanner, die an der Front integriert sind und Personen, Hindernisse sowie andere Fahrzeuge erkennen und Zusammenstöße verhindern. Um einen sicheren und komfortablen Arbeitsbereich für den Bediener zu ermöglichen, hält das Fahrzeug zudem einen Mindestabstand von 50 Zentimetern zum Regal. 


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