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Stapler statt Skeleton-Schlitten

Zeit für ein neues Kapitel. Frank Rommel tauscht seinen Skeleton-Schlitten gegen einen Gabelstapler.

Es ist jetzt vier Wochen her, seit die Olympischen Winterspiele in Sochi mit dem Erlöschen der Olympischen Feuers zu Ende gegangen sind. Seit drei Wochen bin ich nun wieder an meinem Arbeitsplatz bei der LINDIG Fördertechnik GmbH in Eisenach und in einen neuen Lebensabschnitt gestartet.

Das Olympische Rennen in Sochi war mein letzter Wettkampf - nach über 16 Jahren Leistungssport habe ich mich entschieden, meine Skeleton-Schuhe an den berühmten Nagel zu hängen und ein neues Kapitel aufzuschlagen, in dessen Mittelpunkt meine Familie und die Arbeit bei LINDIG stehen werden.

Die Entscheidung ist seit längerem gereift, es ist einfach an der Zeit die Prioritäten, vor meinem 30. Geburtstag im Sommer, neu zu setzen. Ich freue mich auf mehr Zeit in der Heimat mit meiner Familie und meinen Freunden, sowie die neuen Herausforderungen, die ich mit dem gleichen Enthusiasmus angehen werde, wie die zurückliegenden sportlichen Ziele. In dieser langen und auch tollen Zeit, war ich durch den Sport viel unterwegs in der Welt, habe interessante Orte und viele tolle Menschen kennenlernen dürfen und kann auf ein erfülltes "Sportlerleben" zurückblicken.

Während meiner Reise durch alle Stationen eines Sportlerlebens, vom Anfänger mit 14 Jahren, dem Talent - bis hin zur jahrelangen absoluten Weltspitze in meiner Sportart konnte ich so unter anderem in knapp 70 Weltcuprennen 22 Podestplätze, davon 7 Weltcupsiege erringen und mich mit 11 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften zum erfolgreichsten männlichen Skeletonfahrer Deutschlands entwickeln. Einen schönen Abschluss bildeten für mich meine dritten Olympischen Winterspiele, sowie die Europameisterschaft am Königssee, gleichzeitig mein letztes Weltcuprennen, bei der ich mit dem Gewinn der Bronzemedaille, die einzige mir noch fehlende Medaille bei Welt- und Europameisterschaften erringen konnte.

Es war oft kein einfacher Weg, gerade wenn man wie ich gern neue Wege beschreitet, seine eigene Meinung hat und damit meist gegen den Strom schwimmt. Wenn man von Anfang an die duale Karriere lebt und neben dem Leistungssport die Grundlagen für die berufliche Ausbildung und Zukunft legt. Es ist aber der Weg, der mir den Erfolg brachte - erst sportlich & jetzt beruflich und mir einen nahtlosen Übergang ermöglichte.

Unterstützt und bestärkt wurde ich dabei immer von meiner Familie, meinen Freunden, Sponsoren, Partnern, Unterstützern, Trainern und allen, die immer fest die Daumen gedrückt haben, wofür ich mich noch einmal ausdrücklich & herzlich bedanken möchte!! Auch wenn ich künftig nicht mehr aktiv an internationalen Wettkämpfen teilnehmen werde, bleibe ich meinem Sport Skeleton immer verbunden und die Begeisterung am Sport treiben wird mich mein Leben lang begleiten!

Euer Frank Rommel

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