AGILE UNTERNEHMENSSTRUKTUREN SCHAFFEN &
DIE BETRIEBLICHE INNOVATIONSFÄHIGKEIT FÖRDERN

Der Fachkräftemangel als auch der Wandel der Anforderungen von Arbeitnehmern verändert die Arbeitswelt. Um dieser Transformation gerecht zu werden, muss Arbeit neu gedacht werden. Dabei ist New Work vor allem eine Frage der Haltung, der Unternehmenskultur und der Unternehmensführung. Wie können KMU dem Wandel der Arbeitswelt begegnen? Welche Veränderungen sind notwendig? Welche Arbeitsmodelle und Unternehmensstrukturen sind geeignet? Diesen Fragen geht das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt „InnoFARM“ nach. Gemeinsam mit der TU Ilmenau erproben drei Partnerunternehmen – die LINDIG Fördertechnik GmbH, die SEALABLE Solutions GmbH und die DEGUMA-SCHÜTZ GmbH - innovative Arbeitsmodelle und neue Formen der Unternehmensstruktur. 

Ziel des Verbundprojekts ist es, KMU-spezifische Voraussetzungen für eine positive Innovationskultur zu erforschen und daraus konkrete Methoden abzuleiten. Mithilfe dieser Methoden können KMU moderne, gesunde und motivierende Arbeitsbedingungen etablieren und die Innovationsfähigkeit im Unternehmen steigern. Eine bessere Arbeitgeberattraktivität wiederum wirkt sich positiv auf das wirtschaftliche Potenzial in strukturschwachen Regionen aus.

Projektdauer: 01.06.2021 − 31.05.2024

 

PARTNER IM VERBUNDPROJEKT


 

WARUM LINDIG ALS FORSCHUNGSPARTNER DABEI IST

Bei LINDIG liegt der Fokus auf der Einführung einer neuen agilen Organisationsform, welche den Mitarbeitern mehr Entscheidungskompetenz einräumt und ihre Fähigkeit, Probleme zu erkennen und zu lösen, fördert. Schon seit 2016 beschäftigen wir uns bei LINDIG mit alternativen Organisations-& Entscheidungsformen. Mit InnoFARM knüpfen wir an eine spannende Zusammenarbeit mit der TU Ilmenau an und stärken darüber hinaus unsere Vernetzung in der Region.

 

Hintergrund des Projekts

Thüringen zeichnet sich trotz einer gegebenen Strukturschwäche durch eine hohe Anzahl an qualifizierten Fachkräften und einer für Ostdeutschland verhältnismäßig niedrigen Arbeitslosenquote aus. KMU im Tätigkeitsfeld von unternehmensnahen Dienstleistungen sowie Hidden Champions im produzierenden Gewerbe haben in den letzten Jahren Arbeitsplätze geschaffen, sind aber durch den Fachkräftemangel an weiterem Wachstum gehindert. Gleichzeitig nimmt durch den globalen Wettbewerb der Innovationsdruck zu. Der größte Erfolgsfaktor für die Innovationsfähigkeit von Unternehmen sind die Beschäftigten. Je wohler sich Mitarbeitende in ihrem Arbeitsumfeld fühlen, desto ausgeprägter ist die Bereitschaft, sich überdurchschnittlich einzubringen. Somit sollen die aufgezeigten Potenziale und erprobten Methoden das wirtschaftliche Potenzial der KMU in der strukturschwachen Region Thüringen fördern. 

METHODIK

Im Verlauf des Projekts werden innovationsförderliche Faktoren identifiziert, Maßnahmen abgeleitet, erprobt und bewertet. Dafür werden auf Grundlage empirisch-qualitativer Forschungsmethoden konkrete Bedarfe der Praxispartner analysiert. Anschließend werden Handlungsfelder festgelegt und mitarbeiterorientierte Maßnahmen entwickelt. Nach einer Testphase in den Partnerunternehmen erfolgt abschließend eine Evaluierung der Methoden. Positiv evaluierte Maßnahmen werden im Kontext ihrer Anwendungsbedingungen in einen modularen Methodenbaukasten aufgenommen. Die erarbeitete Lernplattform soll als Ergebnis auch anderen KMU aus der Region zur Verfügung gestellt werden. Das Thüringer Ministerium für Arbeit und Qualifizierung sowie die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen unterstützen die Verbreitung der Ergebnisse über die Projektregion hinaus.

 

 

KOOPERATIONSPARTNER UND UNTERSTÜTZER

 

 


SIE HABEN FRAGEN ZUM PROJEKT? TRETEN SIE GERNE IN KONTAKT MIT UNS.

 

KATHARINA HELLMANN

Teilprojektleiterin bei LINDIG

+49 3691 6929 272

Katharina.Hellmann@lindig.com