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„LINDIG engagiert“ unterstützt private Pflegestelle für verwaiste oder verletzte Wildtiere!

„LINDIG engagiert“ bietet jedem Mitarbeiter die Möglichkeit, auf eine ganz persönliche Herzensangelegenheit aufmerksam zu machen und diese mit einem individuellen Geldbetrag mit bis zu 500 € unterstützen zu lassen. Diese Möglichkeit ergriff unser Mitarbeiter Rene Eckardt und verwies auf die Wildtierpflegestelle der Tierschützerin Ingrid Röschke in Eisenach.

Frau Röschke kümmert sich seit über 30 Jahren in ihrer privaten Pflegestelle um Wildtiere. Hauptsächlich päppelt sie verwaiste oder verletzte Vögel aller Art wieder auf, aber auch alle anderen Tiere können zunächst Unterschlupf bei ihr finden. Das hängt zum Teil auch von der jeweiligen Jahreszeit ab, denn aktuell steht in wenigen Wochen der Herbst vor der Tür, der vermutlich wieder unzählige Igel zu ihr bringen wird. Ihr Hauptaugenmerk dient allerdings allen erdenklichen Vogelarten. So kam es auch, dass unser Mitarbeiter Rene Eckardt Kontakt zu ihr aufnahm, da er bereits häufig in die Situation kam, dass er ein verletztes Wildtier auffand und es zu einer Pflegestelle bringen musste. Aufgrund seiner Begeisterung für ihre Tätigkeit reichte er diese Herzensangelegenheit bei „LINDIG engagiert“ ein und so kam es, dass wir Frau Röschke kontaktierten und ihre Pflegestelle für Wildtiere aufsuchten.

Zum Zeitpunkt unseres Besuches kümmerte sich Frau Röschke circa um 100 verwaiste oder verletzte Vogeltiere. Sie empfing uns freudig an dem Eingang ihres Hauses, welches über mehrere Etagen als Wildtierpflegestelle fungiert und teilte uns mit, dass sie extra mit der Fütterung aller Wildtiere auf uns gewartet hatte. Gleich zu Beginn zeigte sie uns eine kleine Amsel, die sie kurze Zeit zuvor zur Pflege erhalten hatte. Danach führte sie uns weiter in einen großen Raum, in dem sich verschiedene Arten gemeinsam befanden, die keine Wildtiere sind und mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgesetzt worden.

Besonderes Highlight war dabei ein sehr zutrauliches Rosenköpfchen, welches seit Anfang Juli bei Frau Röschke Unterschlupf findet und uns Besucher intensiv begrüßte. Trotz großer Suchaktion konnte leider kein Besitzer bisher ausfindig gemacht werden.

Diese Vogelart kann in Alleinhaltung keinesfalls glücklich werden. Dazu teilte sie uns mit, dass sie zu jedem Tier, welches kein Wildtier ist und höchstwahrscheinlich lediglich entflogen sein könnte, einen Aufruf bei facebook startet, um die jeweiligen Besitzer ausfindig zu machen. Oft bleibt dies leider erfolglos, sodass die Tiere bei ihr bleiben müssen. Anschließend führte sie uns zu unzähligen kleinen Schwalben, die sehnsüchtig auf ihre Futterration warteten und ihren Raum unter anderem mit zwei kleinen verwaisten Tauben teilen. Dabei erklärte sie uns, dass der Trugschluss oft darin besteht, dass davon ausgegangen wird, dass die Schwalben-Jungtiere, sobald sie fliegen können, auch Futter finden und in die freie Natur entlassen werden. Dies ist allerdings nicht der Fall, da Schwalben immer zuerst das Fliegen erlernen und frühsten zwei Wochen später allein fressen können, sodass sie oft in diesem Zeitraum ums Leben kommen, da sie kein Futter finden. Die Tiere waren sehr zutraulich, sodass sie direkt aus unserer Hand das Futter entgegennahmen. Anschließend führte sie uns in die oberste Etage des Hauses, wo einige Mauersegler ihre Hilfe benötigen, zum Teil sind bei einigen Tieren medizinische Operationen notwendig, sodass die Tiere auf ihren Abruf aus einer Mauerseglerklinik warten. Bis dahin, werden sie liebevoll dort gepflegt.

Abschließend zu unserem Besuch erklärte Frau Röschke, dass es nur sehr wenige Vogelarten gibt, bei denen eine vegetarische Ernährung in Form von verschiedenen Körnern möglich ist, sodass sie für alle anderen Arten bestimmte Futterarten benötigt, die sie unter anderem online bestellen und danach speziell verarbeiten muss. Dies verschlingt große Mengen an Kapital, was Frau Röschke zum Großteil privat aufbringt. Während unseres Besuches konnten wir direkt mitbekommen, wie eine Lieferung eines speziellen Futters für die zuvor erwähnten Schwalbenjungtiere im Wert von 100 € ankam.

Frau Röschke pflegt alle ihre Schützlinge mit großer Leidenschaft und Hingabe und es wird von Beginn an deutlich, dass diese Aufgabe für sie eine Herzensangelegenheit ist. Aus diesem Grund soll auf dieses Engagement aufmerksam gemacht werden und von LINDIGs Seite finanziell unterstützt werden. Frau Röschke gehört dem Tierschutzverein Eisenach an, sodass wir ihr im Namen unserer Initiative „LINDIG engagiert“ eine Geldspende von 200 € zukommen ließen. Die Freude über die Aufmerksamkeit für ihre Tätigkeit erfreute sie fast ein wenig mehr, als der ihr zur Verfügung gestellte Betrag. Wir wünschen Frau Röschke alles erdenklich Gute und weiterhin so ein hohes Engagement im Sinne des Tierschutzes.

„LINDIG engagiert“ - Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll!

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