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Uber yourself before you get Kodaked.

In der vergangenen Woche hatte ich das Vergnügen, im Rahmen einer Veranstaltung Dr. Michael Groß kennenzulernen.

Für meine Generation ist der über zwei Meter große Hüne mit dem Spitznamen „Albatros“ eine Legende als erfolgreicher Schwimmer.
Nach dem Kennenlernen des heutigen Unternehmensberaters und Hochschul-Lehrbeauftragten konnte ich mich auf einen Vortrag zum Thema Veränderungen freuen. Nun ist er nicht der erste Sportler, der eine Parallele von Sport zu Wirtschaft zu ziehen versucht. Ihm ist es gelungen, mit einem beeindruckenden Beispiel: Er war seinerzeit Weltrekordhalter und es war noch etwa ein Jahr Zeit bis zu den Olympischen Spielen. Wenn man als Schnellster weltweit unterwegs ist, liegt es auf der Hand, nichts zu ändern. Sein Trainer forderte von ihm, den Schwimmstil völlig zu überarbeiten, um noch schneller zu werden. Ein hartes Jahr mit Aufs und Abs, das mit dem Olympiasieg belohnt wurde. Mit der Weltrekordzeit wäre er nur Dritter geworden...

Die Moral von der Geschichte: Gerade wenn es gut läuft, sollte man sich und seine Ergebnisse in Frage stellen. Zumindest, wenn unbekannt ist, wie der Wettbewerb sich verhält...
So sehe ich Veränderungsbereitschaft als hohes Gut für Mitarbeiter und Organisationen an. Die Beispiele, wie sich die Welt seit Einführung des iPhone vor zehn Jahren geändert hat, sind hinlänglich bekannt. Sich nicht zu verändern, wenn sich die Umwelt nicht mehr so statisch verhält wie vor dreißig Jahren, hat schon manchem Unternehmen Kopf und Kragen gekostet.

 

Dazu passt der Spruch auf einem Foto, das ein Bekannter von mir kürzlich auf einem sozialen Netzwerk geteilt hat: „Uber yourself before you get Kodaked.“

Ihr / Euer

Sven Lindig
31.10.2017

 

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