Sven Lindig schreibt aktuell für Sie ...

So wird Ihr 21. März - vielleicht ...

Mein heutiger Beitrag ist ein Vorgriff auf den 21. März und die Veranstaltung mit dem provokanten Titel: "Klassische Industrie- wer macht das Licht aus?“ Ich werde den Tag beschreiben, so wie Sie ihn vielleicht erleben können...

Mein heutiger Beitrag ist ein Vorgriff auf den 21. März und die Veranstaltung mit dem provokanten Titel: "Klassische Industrie- wer macht das Licht aus?“ Ich werde den Tag beschreiben, so wie Sie ihn vielleicht erleben können...  

Sie fahren morgens an der Autobahnabfahrt Eisenach West ab, um nach ca. zwei Kilometern in das Industriegebiet Kindel abzubiegen. Sie fahren an einigen Automobilzulieferern und Logistikunternehmen vorbei, von denen einige auch wenig später ihre Türen für Unternehmensbesichtigungen öffnen. Nach dem letzten Kreisel tauchen Sie in ein tolles Panorama ein, das Morgennebel, Sonne und Blick auf den Inselsberg bietet. Na gut, in Sachen Wetter will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen...  

Sie biegen an der gekennzeichneten Einfahrt rechts ab und finden schon viele gut gelaunte Menschen vor, die bei Kaffee und leckeren Snacks in den Tag starten. Nach einer Begrüßung durch die Veranstalter geht es zu den einzelnen Unternehmen. Manche sind direkt um die Ecke, wie der südafrikanische Dumper-Hersteller Bell Equipment mit seinen beeindruckend großen Gerätschaften. Andere befinden sich eine Autobahnabfahrt entfernt, wie BMW Fahrzeugtechnik GmbH und LINDIG Fördertechnik GmbH.

Egal ob Werkzeugbau oder Staplerservice - nach spannenden Einblicken bei den Unternehmen treffen in der Mittagszeit sowohl die Frühstarter von den Betriebsbesichtigungen wieder am Veranstaltungsort ein, als auch die Neuankömmlinge, die zumeist noch den Vormittag mit Arbeit verbracht haben.

Die Stärkung am leckeren Mittagsbuffet haben sich beide Gruppen verdient und genießen den Aufenthalt in den außergewöhnlichen Räumlichkeiten. Eigentlich wurde die Halle mit dem Hochglanz-Fußboden als Endmontage für einen chinesischen Hubschrauberproduzenten errichtet. Nun befindet sich hier bei AVIEUR der europäische Luftfahrt Showroom, der sowohl eine Dauerausstellung als auch Veranstaltungen wie diese beheimatet. Der Traum vom Fliegen, der die Menschheit schon ewig beschäftigt, ist hier zum Greifen nah. Ab und zu kann man Maschinen beim Starten oder Landen beobachten. Aber auch in der Ausstellung sind neben Industrieprodukten Luftfahrzeuge zu bestaunen. Doch jede Mittagspause hat ein Ende - diesmal zur Freude der anwesenden Gäste.

Ein Höhepunkt des Tages rückt näher: die Keynote von Niels Pfläging. Er gilt als Vordenker einer neuen Arbeitswelt, ebenso wie Prof. Dr. Lars Vollmer, der im vergangenen Jahr mit seinen provozierenden Thesen die Vorgängerveranstaltung rockte. Die beiden miteinander befreundeten Redner vereint die Kritik am klassischen Management, das ihrer Ansicht nach in unserer heutigen Zeit den zunehmenden Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Das Gute dabei: Niels Pfläging wird in fünfundsiebzig Minuten nicht nur die Zeit haben, die BWL auf den Kopf zu stellen, sondern mit “Organisation für Komplexität” auch aufzuzeigen, wie es stattdessen auch gehen kann...

In der anschließenden Kaffeepause sehen Sie zwei Gruppen von Menschen: Manche scheinen vor Begeisterung zu glühen, weil ihnen aus dem Herzen gesprochen wurde. Und manche schauen betreten drein, da ihnen ihre eigene Daseinsberechtigung in Frage gestellt zu sein scheint. Zum Glück ist die erste Gruppe deutlich in der Überzahl, da viele speziell für diesen Referenten auch weite Wege in Kauf genommen haben.

Die Kaffeepause ist mit 30 Minuten reichlich bemessen, man trifft alte und neue Bekannte und findet interessante Anregungen auf der Fachausstellung. Nun startet die erste Podiumsdiskussion: Der Management-Exorzist Niels Pfläging trifft auf Hochschulprofessoren und erfolgreiche Unternehmer. Es ist so spannend wie die Spiele mit deutscher Beteiligung bei der Handball-EM. Nur mit erfreulicherem Ausgang...

Unter dem nächsten Programmpunkt konnte sich vorher niemand etwas vorstellen. 1-zu-X-Intervention? Man notiert sich etwas, diskutiert anschließend mit seinem Nachbarn, dann zu viert. Die besten Ideen schaffen es auch ins Plenum. Passives konsumieren ist nicht, jeder ist gefragt!

Nach einer kurzen Biopause dann die nächsten Runde: Zur Zukunft der Mobilität. Mit welchen Antriebsarten haben wir zu rechnen? Auf der Straße, oder in der Luft? Was wird aus der hiesigen Autoindustrie? Sie spüren Ihren Pulsschlag, denn Sie überlegen, nun nach vorne zu gehen. Vor hunderten Menschen Ihre Frage an die Runde zu stellen. Mach ich es? Oder nicht?  

Abgerundet wird das Programm von Frank Eilers. Früher war er BWLer, dann zog es ihn mit Stand-up-Comedy auf die Bühne. Er nimmt die wichtigsten Thesen des Tages mit Humor auf und diskutiert mit dem Publikum die Fragen seines Vortrags „Das Licht ist aus? Wer macht es wieder an?“  Es könnte sein, dass die digitale Antwort etwas mit Alexa zu tun hat...

Gut gelaunt geht es nun zum Abschluss des Tages an die Stehtische, um mit alten und neuen Freunden den Ausklang zu genießen. Pianist und Musikproduzent Nico Wieditz hüllt die Flugzeughalle mit seinem Synthesizer in einen Chill-Out-Klangteppich, der die Ohren umschmeichelt und trotzdem angeregte Gespräche zulässt.

Rückblickend hat der Tag aufgewühlt, da klar wurde, dass tiefgreifende Veränderungen notwendig sind. Dass das klassische Management ebenso zu hinterfragen ist, wie das starre Verhalten mancher Industriebranchen. Und dass auch Denkwerkzeuge und Lösungsansätze für das anbrechende Zeitalter der Selbstorganisation aufgezeigt wurden. Aber keine Blaupausen!

So oder ähnlich könnte auch Ihr 21. März aussehen. Aber nur, wenn Sie jetzt hier buchen: www.neue-wirtschaft-mitte.de

Ich hoffe, dass wir uns hier treffen und abends gemeinsam auswerten, wie nah ich mit meiner Prognose an der Realität dran war.

 

Sven Lindig

31.1.2018

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