Sven Lindig schreibt aktuell für Sie ...

Riskante Übernahme

Unternehmen in Gut und Böse einzuteilen, ist oft nicht angemessen. Manchmal habe ich allerdings schon den Eindruck, dass diese Vereinfachung greift. Beim US-Konzern Monsanto als Negativbeispiel gibt es so viele Hinweise auf unethisches Verhalten, dass ich die Schublade für angemessen halte.

Ich beobachte die Machenschaften schon länger und es braucht mittlerweile schon etwas Zeit, um alle Berichte zu studieren. Kurz zusammengefasst findet man Studien, die entweder als Gefälligkeitsgutachten mit Wunschergebnis angefertigt oder vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden. Patente auf natürliche Pflanzen, um die eigenen, genmanipulierten Produkte zu forcieren. Korruption, perfiden Lobbyismus durch Besetzung wichtiger politischer Ämter durch eigene Gefolgsleuten. Produkte wie das im Vietnamkrieg als Entlaubungsmittel verwendete Agent Orange, das noch heute für Missbildungen an Neugeborenen sorgt. Und nicht zuletzt das umstrittene Glyphosat.
So habe ich nach Bekanntwerden der Übernahmeabsichten durch Bayer im September 2016 meine Annahme auf XING öffentlich gemacht:

Nun bin ich bestimmt kein Hellseher. Aber in dem Umstand, dass sich seitdem der Börsenkurs von Bayer gesenkt hat, sehe ich mich bestätigt. Es mussten hohe Rückstellungen gebildet werden, um anstehende Klagen zu bewältigen. Mittlerweile gibt es auch Grafiken, wie im Titelbild zu sehen, die den toxischen Zusammenhang bildlich darstellen.

Es wird zukünftig auch eine noch größere Rolle spielen, die richtigen Mitstreiter zu finden. Und wer will schon auf einer Party zugeben müssen, für ein solches Unternehmen zu arbeiten? 

Alle Bekundungen, dass die Ernährung der Weltbevölkerung das Ziel sei, werden bei Betrachtung der Machenschaften von Monsanto ad absurdum geführt. Die Sinnfrage wird hier zum Unsinn ...

Herzliche Grüße

Sven Lindig

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