Sven Lindig schreibt aktuell für Sie ...

Idole, Weltveränderer und Zufälle ...

Gibt es für Sie auch Menschen, die Sie gerne mal kennen lernen würden? Ich habe - wenn auch nicht schriftlich niedergelegt- durchaus Leute im Hinterkopf, denen ich mal begegnen möchte. Und sei es nur für ein paar Worte oder einen kurzen Händedruck. Mit der Möglichkeit, das Gespräch später mal fortzuführen. Manchmal hat es schon geklappt - man kann ja auch hin und wieder etwas dafür tun.

So habe ich seinerzeit Markus Stelzmann von TELE Haase Wien kurzerhand vor Ort im Unternehmen besucht. Der Filmbeitrag dieses Vorreiter-Unternehmens in Sachen Selbstorganisation bei AugenhöheWEGE sprach mich nämlich besonders an. Daraus hat sich nun im April ein Gegenbesuch mit interessantem Austausch ergeben.

Richard David Precht in Hamburg zu treffen, war etwas mehr dem Zufall geschuldet. (Falls man an Zufälle glaubt.) Nämlich, im gleichen Hotel zu übernachten und ihn dann beim Frühstück zu entdecken. Aber eine Konferenz zu besuchen, bei der er eine Keynote hält, erhöht die Chancen immerhin...

Manchmal passiert es auch ganz unverhofft. Am Nachmittag des 12.4. besuchte ich die IT-Leistungsschau in der Arena Erfurt. Ich konnte damit rechnen, dass ich viele Bekannte aus Unternehmen in Deutschlands Mitte treffe. Ganz unverhofft entdeckte ich dann einen Menschen, der die Welt veränderte und lies mich von einem gemeinsamen Bekannten vorstellen: Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg entwickelte zusammen mit seinen Mitstreitern das MP3-Audioformat. Mit dieser Grundlage wurde die Digitalisierung der Musik revolutioniert - Apple nutzte dies für iPod, iTunes und iPhone. Der Rest ist Geschichte...

Als ich ihn im Gespräch wertschätzend als Legende bezeichnete, erzählte er schmunzelnd eine kleine Episode. Er wurde Schülern angekündigt, die überrascht reagierten: „Was - der lebt noch???“ Für junge Menschen ist das Zeitalter der Schallplatten und CDs anscheinend schon gefühlte Generationen her...

Prof. Brandenburg erklärte sich auch für ein Foto im MaxTruck bereit. Wann bekommt man schon einen solchen Innovator in eine Innovation gesetzt? Chance genutzt - Augenblick fotografisch festgehalten!

So, nun kann ich wieder ein Häkchen an einen großen Namen machen. In seinem Fall - mit Sitz des Fraunhofer Instituts - mit Sitz in Thüringen, ist die Wahrscheinlichkeit auch durchaus gegeben gewesen.

Mein Traum wäre, einmal Michail Gorbatschow zu treffen. Sein Wandel durch Glasnost und Perestroika war Voraussetzung, die Mauer ins Wanken zu bringen. Denn er gab den Menschen in der DDR die Hoffnung, dass die reformierte Sowjetunion dem Wandel nicht im Weg steht. Und diejenigen vom Leben bestraft werden, die zu spät kommen ...

Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gering. Aber man wird ja mal träumen dürfen. Apropos: Mein Kindheits-Motorrad-Rennfahrer-Idol Toni Mang steht auch noch auf der imaginären Liste. Wer ist es für Dich / Sie?

Herzliche Grüße
Sven Lindig


P.S.: Im Nachgang zum Wirtschaftsforum am 21.3. kann ich feststellen, dass in diesem Fall die Prognose mit der Beschreibung im Februar-Blog in allen Punkten zugetroffen hat - sogar beim Wetter. Leider sind meine Fähigkeiten, in die Zukunft zu schauen, ansonsten nur durchschnittlich ausgeprägt...

 

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