Job-Rotation

Einen Tag die Arbeit des Kollegen kennenlernen - Diese Möglichkeit bietet LINDIG seinen Mitarbeitern, um über den Tellerrand des eigenen Arbeitsbereiches hinaus schauen zu können.

Problemkönner on Tour

Ende letzten Monats bot sich mir kurzfristig die Möglichkeit, meine zweite Jobrotation in Angriff zu nehmen.

Freitagvormittag meldete sich der Kunde Nemak aus Wernigerode, sie bräuchten ein Mietgerät zur Überbrückung bis zur Lieferung eines Neugerätes. Das Problem: Der E30 sollte am Montag auf dem Hof stehen, das passende Fahrzeug stand in Eisenach (leider nicht in der Niederlassung in Wernigerode) und der Transportplan platzte eh schon aus allen Nähten. Kurzerhand entschied sich Tobias Gaßmann (Verkauf Gabelstapler Nordthüringen) das Gerät selbst auszuliefern. Da ich den Innendienst sowohl für Tobias Gaßmann als auch für das Harzer Gebiet übernommen hatte, musste ich nicht lange überlegen, als ich gefragt wurde, ob ich mitfahren möchte.

Montagvormittag sollte es also losgehen. „Fix laden, sichern und ab“ dachte ich, aber Pustekuchen, schon das gestaltete sich umständlicher als ich erwartet hatte. Irgendwann ging es dann doch so schnell wie man eben mit einen LKW fahren darf und fahren kann, in Richtung Wernigerode. Ich war dann auch erleichtert, dass wir nicht „durch den Harz“ sondern über die Autobahn gefahren sind, denn mit unserem Gespann kamen mir schon kleine Kurven abenteuerlich vor. Bei Nemak angekommen, hieß es Entladen, Unterschriften einsammeln (wobei hier die größte Schwierigkeit darin bestand, den richtigen Mitarbeiter zu finden, der die Geräte entgegen nehmen und die Papiere unterzeichnen konnte). Leider war es aus zeitlichen Gründen nicht mehr möglich unserer Ansprechpartnerin im Einkauf einen Besuch abzustatten oder sich auf dem großen Gelände umzusehen. Es ging nur noch kurz in die Niederlassung und dann zurück Richtung Eisenach. Halb sieben angekommen, war ich froh, dass Tilo Vogt auf uns gewartet hatte und wir uns keine Gedanken um den LKW mehr machen mussten… Abzuladen gab es nichts, also nur noch parken und Feierabend. Ehrlich gesagt war ich ganz schön erledigt nach diesem Tag.
Aber der Kunde war zufrieden und ich habe mir vorgenommen, bevor ich das Transportteam das nächste Mal um einen „kleinen Umweg“ bitte, abzuwägen ob es unbedingt sofort sein muss, denn man darf nicht unterschätzen wie viel Mühe und Zeit in einer Auslieferung steckt.

Katharina Kriebel

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