Sven Lindig schreibt aktuell für Sie ...

Unsere Garage war das Wohnzimmer...

Wie wir von HP und anderen wissen, sind schon viele erfolgreiche Unternehmen in Garagen gegründet worden. Als unser Familienbetrieb nach der Wende wuchs, musste die ehemalige Wohnung von Familie Lindig herhalten.

Es war zwar nicht die Gründung im engeren Sinne, denn bis 1899 reichen weder Erinnerungen noch Recherchen. Damals schuf mein Urgroßvater Albert Lindig eine Hufschmiede mit Wagenbaubetrieb. Schon damals ging es darum, Firmen beim Bewegen von Lasten zu helfen. Die Eisenacher Brauerei zählte dazu, deren Hauslieferant er war.
Wie eine Gründung fühlte es sich aber an, als wir nach der Wende die Branche wechselten. Vom Blattfederspezialisten zum Stapler-Anfänger. Aus heutiger Sicht ist es ein Glücksfall, dass uns die Ansprechpartner von Linde damals hiervon überzeugten. Der Start war aber schwieriger als im bekannteren Metier der Kraftfahrzeuge. Eine unbekannte Branche in einer völlig neuen Wirtschaftsordnung. Wenn heute manch einer vor Veränderungen Scheu hat - damals gab es keine Wahl ...
Eine Handvoll Mitarbeiter, die bisher schweren Stahl zusammenfügten und eine Sekretärin waren zum Start da. Bald wurden die ersten neuen Mitarbeiter eingestellt. Manche mit Erfahrungen auf dem Staplergebiet - allerdings mit Balcancar und Takraf. Einige aber ohne Vorkenntnisse mit Hebezeugen.
Bald musste die ehemalige Wohnung von Familie Lindig herhalten, die an den damaligen Betrieb in der Karl-Marx-Str. in Eisenach grenzte. Im Wohnzimmer wurde zuerst alles querbeet gemacht - bis Arbeitsteilung eingeführt und hier Kundendienst und Ersatzteilversorgung beheimatet wurden. Nebenan im ehemaligen Schlafzimmer war die Buchhaltung. Über den Flur gelangte man zur Küche, wo nun der Verkauf neben Spüle und Fliesen angesiedelt war.
Bei den ersten Staplerverkäufen wurde noch jeweils eine Sektflasche geöffnet. Auch wenn wir uns heute noch über jeden Verkauf freuen, bei mehreren hundert Geräten im Jahr können wir uns keinen Dauerrausch erlauben...
Damals arbeiteten wir wie ein StartUp und die mittlerweile sechs Mitarbeiter, die mehr als 25 Jahre bei uns sind, denken gerne an die Aufbruchsstimmung zurück. 2014 organisierten wir einen Erzählsalon, bei dem die langjährigen Mitarbeiter am Kamin alte Geschichten und Anekdoten herauskramten. Es waren unterhaltsame Sachen dabei... Sie wurden Teil unserer Unternehmensbiografie, die im gleichen Jahr erschien.
Im letzten Jahr wurde der Markenexperte Jon Christoph Berndt auf unser Unternehmen aufmerksam. Gemeinsam mit Prof. Dr. Sven Henkel veröffentlichte er schon einige Bestseller zum Thema Marke. Im neuesten Werk "EINFACH MARKANT" spielt auch LINDIG eine Rolle.

Auf unserem Facebook-Kanal verlosen wir je fünf Exemplare unserer Biografie und von EINFACH MARKANT. Schreiben Sie uns einfach, welches Buch Sie gerne hätten und warum. Die Kommentare mit den meisten Likes gewinnen, Stichtag ist der 14. Juni. Los gehts...

Ihr / Euer
Sven Lindig

 

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