StaplerCup

Hochstapler auf dem Domplatz

Am Sonntag, den 1. Mai 2016, fiel bei herrlichstem Sonnenschein um 11.00 Uhr bereits zum 16. Mal der Startschuss für den LINDIG StaplerCup - die Regionalmeisterschaften im Staplerfahren. Rund 100 Staplerfahrer und Staplerfahrerinnen kämpften vor schönster Kulisse auf dem Erfurter Domplatz um den Titel.

Bei den Wettkampfstationen „Heißer Draht“, „Mensch ärgere dich nicht“, „Vier gewinnt“ und „Fässerparcours“ stellten sie ihr Geschick und Können im Umgang mit Gabelstaplern unter Beweis. Den tausenden  Fans und Zuschauern wurde jedoch nicht nur ein spannender Wettkampf geboten. Die Gäste tummelten sich bei den Attraktionen des erlebnisreichen Familienprogramms mit Probestaplerfahren für jedermann, Schraubstapler für junge Tüftler, Kindertretstaplerparcours, Kinderschminken und Torwandschießen. Die Band „Egowelle“ gab mit Ihrem Hit „Willkommen in LINDIGs Welt“ den Startschuss für die Meisterschaft. Im Anschluss heizte die Liveband „Stageman“ aus Kassel den Gäste so richtig ein. Den Abschluss bildete die Blues- & Rock-Band „Kurz und lang“. Weiterhin standen die Besucher Schlange, um Autogramme von Spitzensportlern wie dem Handballnationalmeister und frisch gebackenen Europameister Johannis Sellin, dem Eisschnellläufer Patrick Beckert, den Rennradfahrerinnen des Maxx Solar Cycle Teams und Fußballspielern des RWE Rot-Weiß Erfurt sowie von den Handballspielern des ThSV zu erhalten.

Als Sieger der diesjährigen Regionalmeisterschaft gingen Christopher Scharf, Gestamp Griwe Haynrode GmbH, dicht gefolgt von Mustafa Öndes, Palletways Deutschland GmbH und Harald Rübenbach, Gestamp Griwe Haynrode GmbH hervor. Bei den Damen siegte Ricarda Jahns, Gestamp Griwe Haynrode GmbH. Sie alle qualifizierten sich mit ihrem Sieg für die Deutschen Meisterschaften im Staplerfahren vom 15.-17. September in Aschaffenburg. Bei den Teammeisterschaften gab es ein enges Rennen: Platz eins und zwei belegten die Teams der Palletways Deutschland GmbH aus Homberz Efze. Platz drei erkämpften sich die Staplerfahrer der Friedrich Bauer Speditionsgesellschaft mbH aus Eisenach.

Für die Teilnahme an dem Wettbewerb, bei dem es vor allem um Geschwindigkeit, Geschick und Fingerspitzengefühl am Steuer verschiedener Staplermodelle geht, ist ein Staplerführerschein Grundvoraussetzung. Auf mehreren Parcours müssen die Staplerfahrer beweisen, dass sie unterschiedliche Lasten millimetergenau laden, durch enge und verwinkelte Parcours transportieren und schließlich schnellstmöglich und exakt an vorgegebenen Positionen absetzen können. Was einen spielerischen Eindruck macht, ist dennoch dem Arbeitsalltag eng verwandt: Schmale Fahrwege, gedrängte Regale, Zeitdruck oder unhandliches Transportgut sind für die meisten Staplerfahrer täglich Brot. „Der StaplerCup ist ein spannender Wettkampf, bei dem die Leistungen der Staplerfahrer im Vordergrund stehen. Je souveräner die Fahrerinnen und Fahrer aber mit ihren Geräten dann auch im Betrieb umgehen, desto weniger Unfälle passieren dort – und das ist eines unserer wichtigsten Anliegen“ erläutert Geschäftsführer Sven Lindig die Hintergründe.

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